BUY · Kauf
Ein BUY-Setup bedeutet: Die Analyse geht davon aus, dass der Preis steigen könnte. Der Einstieg liegt meist in einer angegebenen Zone oder an einem definierten Preis.
Ein kompakter Einstieg für neue Mitglieder: Was bedeuten BUY, SELL, TP, SL und Break-even? Wie liest man ein Signal? Und warum ist Risikomanagement wichtiger als die Größe eines möglichen Gewinns?
Diese Begriffe tauchen in fast jedem Trading-Signal auf. Wer sie versteht, kann einen Trade deutlich ruhiger und strukturierter nachvollziehen.
Ein BUY-Setup bedeutet: Die Analyse geht davon aus, dass der Preis steigen könnte. Der Einstieg liegt meist in einer angegebenen Zone oder an einem definierten Preis.
Ein SELL-Setup bedeutet: Die Analyse geht davon aus, dass der Preis fallen könnte. Auch hier gelten Einstieg, Stop-Loss und Ziele des konkreten Signals.
TP1, TP2 und TP3 sind mögliche Gewinnziele. Je nach Signal können Positionen dort teilweise geschlossen oder weitergeführt werden.
Der Stop-Loss begrenzt den geplanten Verlust eines Trades. Er gehört zum Risikoplan und sollte nicht einfach entfernt werden, nur weil der Markt gegen die Position läuft.
Break-even bedeutet, dass der Stop-Loss auf oder nahe den Einstieg verschoben wird. Dadurch kann das geplante Risiko reduziert werden. Slippage oder Kurslücken können trotzdem zu Abweichungen führen.
Der Entry ist der Einstiegspreis. Eine Entry-Zone ist ein Preisbereich, in dem ein Signal den Einstieg vorsieht. Nicht jeder Kurskontakt bedeutet automatisch, dass ein Trade sinnvoll ist.
Eine feste Lot-Tabelle nach Kontogröße ist nicht universell sicher: Gold, Bitcoin, Broker, Kontraktgröße und Stop-Distanz können sich stark unterscheiden. Deshalb sollte zuerst das maximal akzeptierte Risiko feststehen und erst danach die Positionsgröße berechnet werden.
Viele vorsichtige Trader planen zum Beispiel etwa 0,5–1 % des Kontos pro Trade. 1–2 % ist bereits deutlich aggressiver. Entscheidend ist, dass der Betrag vor dem Einstieg feststeht.
Die Lot- bzw. Positionsgröße hängt vom Abstand zwischen Entry und Stop-Loss ab. Ein weiter Stop benötigt bei gleichem Risiko eine kleinere Position.
Die Positionsgröße sollte nicht impulsiv erhöht werden, um einen vorherigen Verlust „zurückzuholen“. Ein vorher definierter Risikorahmen schützt vor solchen Entscheidungen.
Neben dem Risiko pro Trade ist ein maximales Tagesrisiko sinnvoll. Wird es erreicht, kann eine Pause verhindern, dass mehrere emotionale Entscheidungen hintereinander entstehen.
Dieser Rechner berechnet nur dein geplantes Geldrisiko. Die konkrete Lot-Größe muss anschließend anhand von Instrument, Stop-Distanz, Kontraktgröße und Brokerdaten bestimmt werden.
Beispiel: 1.000 Kontostand × 1 % = 10 Risiko. Das ist keine Empfehlung für eine konkrete Lot-Größe.
Ein Signal sollte nicht nur aus „BUY“ oder „SELL“ bestehen. Wichtig sind Richtung, Entry, Stop-Loss, Ziele und der konkrete Management-Hinweis.
Richtung, Entry-Zone, Stop-Loss und Ziele prüfen, bevor eine Order gesetzt wird.
Nicht blind dieselbe Lot-Größe wie andere verwenden. Die Position muss zum eigenen Konto und Stop passen.
Teilgewinn, Break-even oder Anpassungen nur nach dem jeweiligen Signalplan bzw. der eigenen Strategie umsetzen.
SL entfernen, nachkaufen oder Lot erhöhen verändert den ursprünglichen Risikoplan erheblich.
Ein Beispiel wäre: bei TP1 30 % schließen, bei TP2 weitere 40 % und den Rest bis TP3 laufen lassen. Das ist nur ein Beispiel und muss zum jeweiligen Signal und persönlichen Risikoplan passen. Break-even wird nicht automatisch nach einem festen Pip-Wert gesetzt, sondern nur dann, wenn es der konkrete Tradeplan vorsieht.
Gute Setups helfen nur, wenn Regeln auch eingehalten werden. Emotionale Entscheidungen, Gier und spontane Zusatztrades verändern das ursprüngliche Risiko.
Wenn du zusätzlich zu unseren Signalen selbst Strategien, spontane Entries oder andere Setups ausprobieren möchtest, nutze dafür möglichst ein separates Demo-/Testkonto oder zumindest ein klar getrenntes Risikobudget.
Warum? Wenn eigene Trades und Save-Trades-Signale auf demselben Konto vermischt werden, lässt sich später kaum noch sauber beurteilen, welcher Trade zu welchem Ergebnis geführt hat und wie hoch das tatsächliche Gesamtrisiko war.
Kopf frei. Kein Trade aus Stress, Wut, Langeweile oder Druck.
Keine Gier. Nach einem guten Trade nicht sofort die Lot-Größe erhöhen.
Kein Revenge Trading. Verluste nicht durch einen größeren spontanen Trade „zurückholen“ wollen.
Regeln vor Emotionen. Stop-Loss nicht entfernen, nur weil der Markt gegen dich läuft.
Nicht jedem Move hinterherlaufen. Wenn ein Entry verpasst wurde, auf das nächste saubere Setup warten.
Pause machen. Wenn du merkst, dass du unruhig oder impulsiv wirst, ist Nicht-Traden oft die bessere Entscheidung.
Entry, Stop-Loss, Ziele und maximales Risiko müssen vor dem Einstieg klar sein.
Keine zusätzlichen Positionen, kein SL-Verschieben und keine Lot-Erhöhung ohne vorher definierten Grund.
Gewinn oder Verlust akzeptieren, dokumentieren und emotional nicht in den nächsten Trade mitnehmen.
Nein. Das Risiko hängt unter anderem von Instrument, Kontraktgröße, Stop-Distanz, Broker und Kontowährung ab.
Nein. Break-even reduziert das geplante Risiko, aber Slippage, Gaps oder Ausführungsabweichungen können dazu führen, dass die tatsächliche Ausführung nicht exakt am Einstieg erfolgt.
Nein. Signale sind Informationen und keine Verpflichtung. Jeder Nutzer entscheidet eigenverantwortlich, ob ein Setup zum eigenen Risiko und Plan passt.
Nutze diesen Wissensbereich oder frage den offiziellen Community Manager, bevor du eine Order setzt.