Save Trades · Wissen & Hilfe

Trading-Grundlagen verständlich erklärt.

Ein kompakter Einstieg für neue Mitglieder: Was bedeuten BUY, SELL, TP, SL und Break-even? Wie liest man ein Signal? Und warum ist Risikomanagement wichtiger als die Größe eines möglichen Gewinns?

Schnellstart
BUYErwartung: Preis steigt
SELLErwartung: Preis fällt
TPTake Profit · Gewinnziel
SLStop Loss · Verlust begrenzen
BEBreak-even · Stop auf/nahe Einstieg
1 · Grundlagen

Die wichtigsten Begriffe auf einen Blick.

Diese Begriffe tauchen in fast jedem Trading-Signal auf. Wer sie versteht, kann einen Trade deutlich ruhiger und strukturierter nachvollziehen.

01

BUY · Kauf

Ein BUY-Setup bedeutet: Die Analyse geht davon aus, dass der Preis steigen könnte. Der Einstieg liegt meist in einer angegebenen Zone oder an einem definierten Preis.

02

SELL · Verkauf

Ein SELL-Setup bedeutet: Die Analyse geht davon aus, dass der Preis fallen könnte. Auch hier gelten Einstieg, Stop-Loss und Ziele des konkreten Signals.

03

TP · Take Profit

TP1, TP2 und TP3 sind mögliche Gewinnziele. Je nach Signal können Positionen dort teilweise geschlossen oder weitergeführt werden.

04

SL · Stop Loss

Der Stop-Loss begrenzt den geplanten Verlust eines Trades. Er gehört zum Risikoplan und sollte nicht einfach entfernt werden, nur weil der Markt gegen die Position läuft.

05

Break-even · BE

Break-even bedeutet, dass der Stop-Loss auf oder nahe den Einstieg verschoben wird. Dadurch kann das geplante Risiko reduziert werden. Slippage oder Kurslücken können trotzdem zu Abweichungen führen.

06

Entry / Entry-Zone

Der Entry ist der Einstiegspreis. Eine Entry-Zone ist ein Preisbereich, in dem ein Signal den Einstieg vorsieht. Nicht jeder Kurskontakt bedeutet automatisch, dass ein Trade sinnvoll ist.

2 · Risikomanagement

Positionsgröße folgt dem Risiko – nicht umgekehrt.

Eine feste Lot-Tabelle nach Kontogröße ist nicht universell sicher: Gold, Bitcoin, Broker, Kontraktgröße und Stop-Distanz können sich stark unterscheiden. Deshalb sollte zuerst das maximal akzeptierte Risiko feststehen und erst danach die Positionsgröße berechnet werden.

01

Risiko pro Trade definieren

Viele vorsichtige Trader planen zum Beispiel etwa 0,5–1 % des Kontos pro Trade. 1–2 % ist bereits deutlich aggressiver. Entscheidend ist, dass der Betrag vor dem Einstieg feststeht.

02

Stop-Distanz berücksichtigen

Die Lot- bzw. Positionsgröße hängt vom Abstand zwischen Entry und Stop-Loss ab. Ein weiter Stop benötigt bei gleichem Risiko eine kleinere Position.

03

Nicht nach Verlusten hochskalieren

Die Positionsgröße sollte nicht impulsiv erhöht werden, um einen vorherigen Verlust „zurückzuholen“. Ein vorher definierter Risikorahmen schützt vor solchen Entscheidungen.

04

Tagesrisiko begrenzen

Neben dem Risiko pro Trade ist ein maximales Tagesrisiko sinnvoll. Wird es erreicht, kann eine Pause verhindern, dass mehrere emotionale Entscheidungen hintereinander entstehen.

Einfacher Risiko-Check

Wie viel Geld riskierst du?

Dieser Rechner berechnet nur dein geplantes Geldrisiko. Die konkrete Lot-Größe muss anschließend anhand von Instrument, Stop-Distanz, Kontraktgröße und Brokerdaten bestimmt werden.

Geplantes maximales Risiko

Beispiel: 1.000 Kontostand × 1 % = 10 Risiko. Das ist keine Empfehlung für eine konkrete Lot-Größe.

Warum wir keine starre Lot-Tabelle veröffentlichen: 0,10 Lot kann je nach Markt und Broker völlig unterschiedliche Risiken bedeuten. Sicherer ist: Risiko festlegen → Stop-Distanz kennen → Positionsgröße passend dazu berechnen.
3 · Signale verstehen

So liest du ein Save-Trades-Signal.

Ein Signal sollte nicht nur aus „BUY“ oder „SELL“ bestehen. Wichtig sind Richtung, Entry, Stop-Loss, Ziele und der konkrete Management-Hinweis.

BUYBeispiel-Signal
Entry-Zonevom Signal vorgegeben
SLvorab definiert
TP1erstes Ziel
TP2zweites Ziel
TP3drittes Ziel
BEnur wenn im Management vorgesehen
1

Signal vollständig lesen

Richtung, Entry-Zone, Stop-Loss und Ziele prüfen, bevor eine Order gesetzt wird.

2

Eigenes Risiko berechnen

Nicht blind dieselbe Lot-Größe wie andere verwenden. Die Position muss zum eigenen Konto und Stop passen.

3

Management-Hinweise beachten

Teilgewinn, Break-even oder Anpassungen nur nach dem jeweiligen Signalplan bzw. der eigenen Strategie umsetzen.

4

Keine spontane Regeländerung

SL entfernen, nachkaufen oder Lot erhöhen verändert den ursprünglichen Risikoplan erheblich.

Beispiel für Teilgewinn-Management

30 / 40 / 30 kann ein möglicher Ablauf sein.

Ein Beispiel wäre: bei TP1 30 % schließen, bei TP2 weitere 40 % und den Rest bis TP3 laufen lassen. Das ist nur ein Beispiel und muss zum jeweiligen Signal und persönlichen Risikoplan passen. Break-even wird nicht automatisch nach einem festen Pip-Wert gesetzt, sondern nur dann, wenn es der konkrete Tradeplan vorsieht.

4 · Für Neueinsteiger

Die ersten fünf Dinge, die wichtiger sind als der nächste Trade.

01Demo oder kleine Positionsgröße nutzen, bis der Ablauf verstanden ist.
02Vor jedem Trade wissen, wo der Stop liegt und wie hoch der maximale Verlust wäre.
03Nie Geld einsetzen, dessen Verlust finanziell problematisch wäre.
04Keine Zugangsdaten, Passwörter oder 2FA-Codes an andere Personen weitergeben.
05Bei Unsicherheit zuerst fragen – Baris Kilic ist als Community Manager die zentrale Anlaufstelle.
5 · Disziplin & eigener Trading-Plan

Ein klarer Kopf ist wichtiger als der nächste Trade.

Gute Setups helfen nur, wenn Regeln auch eingehalten werden. Emotionale Entscheidungen, Gier und spontane Zusatztrades verändern das ursprüngliche Risiko.

Wichtig für Save-Trades-Mitglieder

Eigene Experimente bitte von unseren Signalen trennen.

Wenn du zusätzlich zu unseren Signalen selbst Strategien, spontane Entries oder andere Setups ausprobieren möchtest, nutze dafür möglichst ein separates Demo-/Testkonto oder zumindest ein klar getrenntes Risikobudget.

Warum? Wenn eigene Trades und Save-Trades-Signale auf demselben Konto vermischt werden, lässt sich später kaum noch sauber beurteilen, welcher Trade zu welchem Ergebnis geführt hat und wie hoch das tatsächliche Gesamtrisiko war.

Unsere Signale sind keine Gewinngarantie. Sie sind strukturierte Trading-Setups mit einem definierten Plan. Wer sie nutzt, sollte Entry, Stop-Loss, Ziele und Management-Regeln konsequent beachten und nicht eigenmächtig zusätzliche Risiken hinzufügen.
Trading-Mindset

Kalt bleiben. Plan befolgen.

01

Kopf frei. Kein Trade aus Stress, Wut, Langeweile oder Druck.

02

Keine Gier. Nach einem guten Trade nicht sofort die Lot-Größe erhöhen.

03

Kein Revenge Trading. Verluste nicht durch einen größeren spontanen Trade „zurückholen“ wollen.

04

Regeln vor Emotionen. Stop-Loss nicht entfernen, nur weil der Markt gegen dich läuft.

05

Nicht jedem Move hinterherlaufen. Wenn ein Entry verpasst wurde, auf das nächste saubere Setup warten.

06

Pause machen. Wenn du merkst, dass du unruhig oder impulsiv wirst, ist Nicht-Traden oft die bessere Entscheidung.

Regel 1

Vor dem Trade planen

Entry, Stop-Loss, Ziele und maximales Risiko müssen vor dem Einstieg klar sein.

Regel 2

Während des Trades nicht improvisieren

Keine zusätzlichen Positionen, kein SL-Verschieben und keine Lot-Erhöhung ohne vorher definierten Grund.

Regel 3

Nach dem Trade abhaken

Gewinn oder Verlust akzeptieren, dokumentieren und emotional nicht in den nächsten Trade mitnehmen.

Disziplin schlägt Gier. Das Ziel ist nicht, jeden Marktmove mitzunehmen. Das Ziel ist, einen klaren Plan möglichst konsequent umzusetzen.
FAQ

Kurze Antworten für den Einstieg.

Ist eine bestimmte Lot-Größe automatisch sicher?

Nein. Das Risiko hängt unter anderem von Instrument, Kontraktgröße, Stop-Distanz, Broker und Kontowährung ab.

Ist Break-even garantiert verlustfrei?

Nein. Break-even reduziert das geplante Risiko, aber Slippage, Gaps oder Ausführungsabweichungen können dazu führen, dass die tatsächliche Ausführung nicht exakt am Einstieg erfolgt.

Muss ich jeden Trade aus einem Signal nehmen?

Nein. Signale sind Informationen und keine Verpflichtung. Jeder Nutzer entscheidet eigenverantwortlich, ob ein Setup zum eigenen Risiko und Plan passt.

Was mache ich, wenn ich einen Begriff nicht verstehe?

Nutze diesen Wissensbereich oder frage den offiziellen Community Manager, bevor du eine Order setzt.